Ich will niemals nach New York! Oder doch?

2009 geschieht es. Wir kommen. Und erleben New York City das erste Mal. Eine pulsierende Stadt mit einer faszinierenden Atmosphäre. Hektisch, eng, streng, aber auch frei.

NYC, Times Square - Blick von der TKTS - Tribüne
NYC, Times Square – Blick von der TKTS – Tribüne

Aber – bei uns dauert es lange, bis wir uns dazu entscheiden, das erste Mal nach New York zu fahren. Bisher gewinnt immer der Südwesten. Zumindest, solange wir nicht das Ziel vor Augen haben, alle 50 Staaten wenigstens einmal zu besuchen. Jetzt soll auch der Osten in den Fokus rücken. 2009 ist es soweit.

Wir übernachten in einem Hotel weit draußen in Queens. Immerhin ist die Metro nicht weit zu Fuß und vom und zum Flughafen bietet das Hotel einen Shuttle Service an. NYC ist teuer und die Reisekasse soll geschont werden. Deshalb sind wir auch nur wenige Tage dort, bis wir mit dem Mietwagen eine größere Tour beginnen. Der erste Besuch findet statt unter dem Motto: “Wieviel New York kann ich an einem Tag sehen?” Ganz schön viel, wie wir feststellen.

New York City - NYPD am Times Square
NYPD am Times Square

Mit der Metro fahren wir nach Manhattan. Es dauert etwa eine dreiviertel Stunde. Am Times Square steigen wir aus. Der ist laut Wikipedia der am meisten besuchte Platz der Welt mit etwa 360.00 Besuchern pro Tag! Und jetzt sind wir mitten drin im Gedrängel. Dazu kommt, dass der Platz nach den Plänen von Bürgermeister Bloomberg gerade in eine Fußgängerzone umgewandelt wird. Die Ansätze erkennt man schon. Es ist eine überraschende und eigentlich völlig unamerikanische Lösung. Uns gefällt es.

New York City – 2009 eine Baustelle

Nicht nur der Times Square wird umgebaut, 2009 ist auch das Mahnmal am Ground Zero noch nicht fertiggestellt. Ein riesiger Bauzaun umgibt das Gelände. Auch das One World Center ist noch nicht in die Skyline New York hineingewachsen.

Blick über die Stadt - New York City vom Empire State Building
Blick über die Stadt – New York City vom Empire State Building

Den Ausblick vom Empire State Building wollen wir natürlich auch erleben. Ohne Speed-Ticket stehen wir in der Schlange und kommen langsam, aber sicher vorwärts. Die Aussicht ist natürlich toll. Kennen wir schon vom Willis Tower in Chicago, aber das Empire State Building ist nun mal eine Legende.

New York 2009, Blick von der Fähre nach Staten Island auf Manhattan, ohne One World Center
New York 2009, Blick von der Fähre nach Staten Island auf Manhattan

Wir nehmen die kostenlose Fähre nach Staten Island, fahren ziemlich dicht an der Freiheitsstatue vorbei, die wir erst 2015 aus nächster Nähe sehen werden. Der Blick zurück auf Manhattan ist eines der viel gesuchten Fotomotive. Dort ist das Schiff immer dicht gepackt mit Touristen.

New Yorker Yellow Cab vor dem St. Elizabeth Ann Seton Shrine am Battery Park
New Yorker Yellow Cab vor dem St. Elizabeth Ann Seton Shrine am Battery Park

Zurück marschieren wir noch durch den Battery Park. Wir sind sowieso auf dem Weg zum Ground Zero. Immer wieder begegnet uns die Mischung verschiedener Zeitalter auf dichtestem Raum.

Wir fahren mit der Metro zurück zum Times Square. Wir haben Hunger und wollen ins Hard Rock Café. Zum Schluss noch einmal der Blick auf die überbordende, aber faszinierende Werbung am Times Square.

Times Square - Leuchtreklame
Times Square – Leuchtreklame

Wir wollen noch weiter und wenigstens noch kurz den Central Park mit einen kurzen Fußmarsch erkunden. Dann geht ein wunderbarer, eindrucksvoller Tag in New York City zu Ende.

Wir kommen wieder. Das nächste Mal 2012. Und dann 2015. Zuletzt 2018. Davon später mehr.

New York City an einem Tag – Stationen

Times Square:
einfach in der Masse mitschwimmen. Inzwischen ist die Tribüne auf dem TKTS-Schalter oft schon morgens voll, aber ein Plätzchen findet sich immer. Zum Mittagessen entweder ins Hard Rock Café (Wartezeit einkalkulieren!) oder, was wir persönlich besser finden, die Bubba Gump Shrimp Company (Forrest Gump!) mit schönem Ausblick auf den Times Square.

Empire State Building:
die großartige Stadt von oben, ja, einmal muss das sein. Der Ort im Film “Schlaflos in Seattle”, um den sich alles dreht.

Staten Island Ferry:
kostenlose Schiffstour, sehr oft voll wegen des Blicks auf die Skyline Manhattan als Fotomotiv. Fährt auch recht nah an der Freiheitsstatue vorbei.

Ground Zero:
2009 noch nicht erkennbar, ist es ein aus meiner Sicht gelungenes Mahnmal. Sehr persönlich für New York City, aber auch die Welt erinnert sich. Die Security achtet sehr darauf, dass keine Gegenstände auf der Mauer abgelegt werden.

Central Park:
ein wunderschöner Park, den man in seiner Gesamtheit nicht an einem, auch nicht an zwei Tagen voll erleben kann. Wir sind jedes Mal dort gewesen und haben einen kleinen Teil neu entdeckt. Es bleibt zu wenig Zeit übrig.

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